Gratfreies Bohren mit ECM

Das elektrochemische Bohren beschreibt das Einbringen von Geometrien in die Tiefe von Werkstücken durch Elektrochemisches Senken. Typischerweise wird dazu das Werkzeug so mit konstanter Vorschubgeschwindigkeit auf das Werkstück zu bzw. hinein bewegt, dass sich stationäre Prozessparameter einstellen.

 

Vorteile des Verfahrens:

  • Erzeugung von runden und nicht runden Bohrungen in unterschiedlichen Abmessungen
  • Vorschubgeschwindigkeiten bis 3 mm/min und mehr in Abhängigkeit des Werkstoffes
  • Bearbeitung von gut und schwer spanbaren Werkstoffen
  • Erzeugung mehrerer eng beieinanderliegender Bohrungen gleichzeitig (Durchmesser- und Positionstoleranz ± 0,03 mm und besser)
  • tangentiale Bohrungen an zylindrischen Werkstücken problemlos herstellbar
  • gleichzeitige Erzeugung definierter Kantenbrüche am Bohrungsein- und austritt ohne zusätzlichen Arbeitsgang (0,10 mm und größer)
  • hohe Reproduzierbarkeit der Bearbeitungsergebnisse und optimale Oberflächenqualitäten durch Einsatz der Pulstechnologie (PECM – Pulsed Electrochemical Machining)

 

Anwendungsbeispiel

 

ECM Bohren von Hohlwellen  Bauteil Hohlwelle (Bohrungsaustritte innen)
Bearbeitungsaufgabe 

30 Bohrungen Ø 3,5 mit definiertem Kantenbruch außen und innen

Werkstoff 16MnCr5 (1.7131)
Prozesszeit 100 s (Wandstärke ca. 3 mm)
Wiederholgenauigkeit ± 0,10 mm (Position und Durchmesser)

 

Gern unterstützen wir Sie bei der Technologieentwicklung.

Zurück

Cookie Hinweis: Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Webseite weiterhin besuchen, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Weiterlesen …