Erzeugung von Hohlräumen mit ECM-Auskesseln

Das elektrochemische Kesseln wird zur Erzeugung von Hohlräumen in Bauteilen genutzt. Über eine Bohrung wird ein häufig rotationssymmetrisches Werkzeug in das Bauteil eingeführt. Durch den elektrochemischen Abtrag entsteht ein Hohlraum, dessen Durchmesser den der Ausgangsbohrung übersteigt (Aspektverhältnis bis 2:1 und mehr). Die Hohlräume können auch einseitig bzw. asymmetrisch erzeugt werden.

 

Vorteile des Verfahrens

  • formgebende Bearbeitung ECM oder PECM (Pulsed Electrochemical Machining)
  • Erzeugung von Hinterschnitten
  • Schaffung von Verbindungen sich nahestehender Bohrungen im Inneren von Werkstücken bei gleichzeitiger Verrundung der Verschneidungen
  • Verbesserung der strömungstechnischen Eigenschaften von Werkstücken
  • Vermeidung mechanischer und thermischer Belastungen durch berührungslose Bearbeitung bei Raumtemperatur

 

Anwendungsbeispiel

 

ECM Auskesseln      Bauteil Gehäusekörper
Bearbeitungsaufgabe     Aspektverhältnis ≥ 2,0
Werkstoff Eisen-Nickel-Basis-Legierung
Ergebnis

Durchmesser D1=5,5 (Ausgangsbohrung)

Durchmesser D2=11,6 (Kessel)

Wiederholgenauigkeit Masseabtrag ± 0,01 g

 

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